Aktuell     Musikschule Flensburg e.V.
Tel.: 04 61 / 14 19 10

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Rückblicke auf zeitnahe Veranstaltungen:

Tag der Musikschule 2012

Die Musikschule am Marienkirchhof lädt herzlich ein zum „Tag der Musikschule“ am Samstag, den 17. November von 11 bis 18 Uhr.

Nach der Begrüßung um 11.00 Uhr mit einer Lehrercombo beginnen ab 11.30 Uhr die Schülerkonzerte. Dabei steht in diesem Jahr das gemeinsame Musizieren im Vordergrund. Ensembles, Orchester und Rockbands spannen einen großen Bogen von Klassik bis Jazz. In der „Instrumenteninfo“ von 13.00 - 14.00 Uhr können unter Anleitung der Lehrer (fast) alle Instrumente ausprobiert werden. Für Tanzbegeisterte gibt es Ballett und internationale Tänze zum Mitmachen.

Das Musik-Café hält Getränke und kleine Leckereien bereit, Musikalienhändler und Instrumentenbauer stellen aus. Die Schulleitung, das Lehrerkollegium und das Büro stehen zu Beratungsgesprächen zur Verfügung.



Impressionen vom Tag der Musikschule 2012:


Swinging Christmas mit dem JazzcoastOrchestra

Am Sonntag, den 16.12.2012 um 11 Uhr gastiert das bekannte JazzcoastOrchestra auf dem Flensburger Museumsberg. Unter der Leitung der Musikschule Flensburg haben sich die besten Jazzmusiker des nördlichen Landesteils zum JCO zusammengeschlossen und präsentieren ein einmaliges Weihnachtsprogramm in begeisternden und bislang nicht gehörten Arrangements.

Nicht nur Glenn Millers Version von „Jingle Bells“, auch das deutsche Weihnachtslied wie „O Tannenbaum“ kommen geswingt daher, während der „Little Drummer Boy“ zu grooven anfängt. Aber auch Bachs Choral „Ich steh an deiner Krippen hier“ oder Luthers „Vom Himmel hoch da komm ich her“ haben sich in ein zeitgemäßes Swinggewand gekleidet und sind so noch nie gehört worden. Der Sänger Sam Jones interpretiert deutsche, englische und amerikanische Weihnachtssongs auf seine unverwechselbare Art.

Der Klassikfreund wird nach diesem Konzert zum Swingfan, der Swingfan liebt wieder die alten Weihnachtslieder und dem notorischen Weihnachtsmuffel macht die Adventszeit wieder Spaß!
Eintritt: 10 Euro/4 Euro (kein Vorverkauf).

Weiter Informationen:
englische (Hark those angels sing, God rest you merry gentlemen), amerikanische (White Christmas, Christmas Song, Have yourself a merry little christmas, Rudolph, Jingle Bells), deutsche (O Tannenbaum, Morgen kommt der Weihnachtsmann, Stille Nacht) Weihnachtslieder; auch Kirchenchoräle (Ich steh an deiner Krippen hier von Bach, Es ist ein Ros entsprungen, Vom Himmel hoch), fast alle Stücke im Swinggewand.

Viele Arrangements ganz neu, manche sogar als Uraufführung erstmals zu hören, viele Arrangements stammen von Achim Rothe, einem Berliner Trompeter und Arrangeur, der auch für die Swing-Up-Bigband in Berlin schreibt. Stücke der Bigbandgrößen: Glenn Miller, Count Basie, Thad Jones
Sänger: Sam Jones
Jazzmusiker kommen aus dem nördlichen SH und Dänemark


Erfolgreiche Premiere für Werftmusik

"Musiksonntage auf der Museumswerft" sind auf dem Weg zum Kultstatus (Flensburger Tageblatt, 23.09.2010)

Mit einem fulminantnen Auftritt der Folk-Gruppe "Die Landstreicher" der Musikschule Flensburg endeten die "Musiksonntage auf der Museumswerft" für das Jahr 2010. Bei insgesamt vier Auftritten von den Musikgruppen Flaute dolce, Gabriel Koeppen-Trio sowie Ivo Igaunis aus unterschiedlichen Genres hat die in diesem Jahr gestartete sommerliche Veranstaltungsreihe insgesamt mehr als 600 Besucher mobilisiert.

Sie ist damit schon jetzt zu einer festen Größe im Flensburger Kulturgeschehen und gleichzeitig auch zu einem touristischen Höhepunkt geworden. Initiatoren des Gemeinschaftsprojektes sind Gabriel Koeppen, Leiter der Musikschule Flensburg, Uwe Kutzner, Chef der Museumswerft und die "Kreativwerkstatt auf der Museumswerft".

Grundlage für den Erfolg des Projektes, das durch die Stadt Flensburg gefördert wird, war die gelungene Einbettung eines hochwertigen musikalischen Angebotes in das malerische Werftambiente, Dafür zeichnet Gabriel Koeppen verantwortlich.

Diese Kombination traf nicht nur den Nerv der Zuhörer, die sich teilweise mit stehenden Ovationen bei den Musikern bedankten. Auch die Künstler und die Veranstalter zeigten sich begeistert. Koeppen plant bereits die "Musiksonntage" für das kommende Jahr - möglicherweise sogar in erweiterter Form.


Musiksonntage 2010:


Musiksonntage 2011:


Da capo! Phänomenale Musikanten

Das Experiment ist gelungen: Erstmals wurden in der Flensburger Phänomenta Physik und Musik zusammengeführt. Eine spannende Symbiose, die großen Anklang bei den rund 200 Besuchern fand. (Flensburger Tageblatt, 27.02.2009, Barbara Fürst)

Wer glaubt, Wissenschaft und Musik seien ein Gegensatz, der konnte sich am Freitagabend in der Phänomenta vom Gegenteil überzeugen. Rund vier Stunden lang schlugen Ensembles der Musikschule mit 150 Mitwirkenden eine Brücke zwischen beiden Disziplinen.

Noch attraktiver soll die Phänomenta durch besondere Veranstaltungen in den Wintermonaten werden, erklärt Martin Engel. Schulleiter Gabriel Koeppen reizt der "schöne Rahmen, der viel Kreatives zulässt".

Sein Konzept der vielseitigen Stilrichtungen bot jeder Altersstufe, jedem Geschmack etwas. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn standen die Besucher Schlange bis zur Förde. Während kindliche Experimentierfreude Phasenpendel, Rotorrelief und Spirale bewegte, brachten die Flensburger Stadtbläser unter der Leitung von Ivo Igaunis das Obergeschoss der Phänomenta zum Schwingen. überwiegend ältere Zuhörer ließen sich vom reichen Repertoire, das von Marsch bis Jazz reicht, gut unterhalten.

Im Saal des Lichts meisterte unterdessen das Ensemble "Folk Vielsaitig" unter Leitung von Armin Kauth bravourös seinen ersten öffentlichen Auftritt. Irgendwo auf einer der vielen Treppen konnte man dem talentierten Saxofonisten Lasse Grunewald begegnen. Dessen vielseitige Beweglichkeit überzeugte in doppeltem Sinne. "überall und nirgends" lockte das junge Ensemble "Landstreicher" mit folkigen Rhythmen Zuhörer an. Spontane Improvisationen von Lasse Grunewald sowie dem Querflötenensemble "La Flute" mit den "Landstreichern" gehörte zu den Leckerbissen des Abends. Mit beliebten Melodien - "mit ein' klein bisschen Glück" - unterhielt das Akkordeonorchester unter der Leitung von Angelika Seidel. Das Salonorchester unter Gabriel Koeppen verbreitete nostalgischen Hauch und zauberte Operettenflair in den Saal.

"Die Stimme sehen" ließ die begeisterte Jule Pontow (7 Jahre) - nur ein Beispiel für die zahlreichen Kinder, die auf ihre Weise die Idee des Gemeinschaftsprojektes verwirklichten. Nebenan feuerte Friederieke Verführth das Frauenensemble "La Flute" mit rhythmischem Taktfuß an. Beim Blockflötenensemble unter Leitung von Maren Christensen-Münier durften neben barocker und zeitgenössischer Musik auch die "Großen" unter den Flöten bestaunt werden. Das Akkordeonorchester "Da Capo" unter der Leitung von Tatjana Schilinski bewies wieder einmal: Musizieren macht in jedem Alter Spaß.
Die Zahl der 200 Besucher zur ersten "Phänomusica" spricht für sich. "Musik ist Physik" - ein gelungenes Experiment, das jährlich fortgesetzt werden soll.


Phänomusica 2010: