Aktuell     Musikschule Flensburg e.V.
Tel.: 04 61 / 14 19 10

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Rückblicke auf zeitnahe Veranstaltungen:

Ergebnisse Landeswettbewerb Jugend musiziert (Teilnehmer der Musikschule Flensburg)
Name Ort Kategorie AG Instrument Status RW Ergebnis Preis Weiterleitung
Anne Merle Leitenberger 24960 Munkbrarup Horn solo II Horn S Schleswig-Flensburg 21 Punkte 2.
Michel Jakob Jost 24983 Handewitt Trompete solo III Trompete S Schleswig-Flensburg 24 Punkte 1. Bundeswettbewerb
Vivian Strube 24939 Flensburg Zupfinstrumente solo IV Gitarre S Schleswig-Flensburg 21 Punkte 2.
Mascha Rösch 24975 Maasbüll Begleitung V Klavier B Schleswig-Flensburg

Ergebnisse Regionalwettbewerb (Teilnehmer der Musikschule Flensburg)
Name Ort Kategorie AG Instrument Status Wertung Auftrittszeit/-Ort Ergebnis Preis Weiterleitung
Johanna Strobach 24939 Flensburg Solowertung Blasinstrumente V Querflöte S A32-001 10.40 Uhr, Kreishaus SL, Bürgersaal 20 Punkte 2.
Mascha Rösch 24975 Maasbüll Begleitung V Klavier B
Eike Engelbrecht 24994 Weesby Begleitung V Klavier B
Anne Merle Leitenberger 24960 Munkbrarup Solowertung Blasinstrumente II Horn S A41-001 13.00 Uhr, Kreishaus SL, Bürgersaal 23 Punkte 1. Landeswettbewerb
Michel Jakob Jost 24983 Handewitt Solowertung Blasinstrumente III Trompete S A42-003 13.25 Uhr, Kreishaus SL, Bürgersaal 24 Punkte 1. Landeswettbewerb
Vivian Strube 24939 Flensburg Solowertung Zupfinstrumente IV Gitarre S A51-002 11.45 Uhr, Kreishaus SL, Kay-Nebel-Saal 24 Punkte 1. Landeswettbewerb

Da capo! Phänomenale Musikanten

Das Experiment ist gelungen: Erstmals wurden in der Flensburger Phänomenta Physik und Musik zusammengeführt. Eine spannende Symbiose, die großen Anklang bei den rund 200 Besuchern fand. (Flensburger Tageblatt, 27.02.2009, Barbara Fürst)

Wer glaubt, Wissenschaft und Musik seien ein Gegensatz, der konnte sich am Freitagabend in der Phänomenta vom Gegenteil überzeugen. Rund vier Stunden lang schlugen Ensembles der Musikschule mit 150 Mitwirkenden eine Brücke zwischen beiden Disziplinen.

Noch attraktiver soll die Phänomenta durch besondere Veranstaltungen in den Wintermonaten werden, erklärt Martin Engel. Schulleiter Gabriel Koeppen reizt der "schöne Rahmen, der viel Kreatives zulässt".

Sein Konzept der vielseitigen Stilrichtungen bot jeder Altersstufe, jedem Geschmack etwas. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn standen die Besucher Schlange bis zur Förde. Während kindliche Experimentierfreude Phasenpendel, Rotorrelief und Spirale bewegte, brachten die Flensburger Stadtbläser unter der Leitung von Ivo Igaunis das Obergeschoss der Phänomenta zum Schwingen. Überwiegend ältere Zuhörer ließen sich vom reichen Repertoire, das von Marsch bis Jazz reicht, gut unterhalten.

Im Saal des Lichts meisterte unterdessen das Ensemble "Folk Vielsaitig" unter Leitung von Armin Kauth bravourös seinen ersten öffentlichen Auftritt. Irgendwo auf einer der vielen Treppen konnte man dem talentierten Saxofonisten Lasse Grunewald begegnen. Dessen vielseitige Beweglichkeit überzeugte in doppeltem Sinne. "Überall und nirgends" lockte das junge Ensemble "Landstreicher" mit folkigen Rhythmen Zuhörer an. Spontane Improvisationen von Lasse Grunewald sowie dem Querflötenensemble "La Flute" mit den "Landstreichern" gehörte zu den Leckerbissen des Abends. Mit beliebten Melodien - "mit ein' klein bisschen Glück" - unterhielt das Akkordeonorchester unter der Leitung von Angelika Seidel. Das Salonorchester unter Gabriel Koeppen verbreitete nostalgischen Hauch und zauberte Operettenflair in den Saal.

"Die Stimme sehen" ließ die begeisterte Jule Pontow (7 Jahre) - nur ein Beispiel für die zahlreichen Kinder, die auf ihre Weise die Idee des Gemeinschaftsprojektes verwirklichten. Nebenan feuerte Friederieke Verführth das Frauenensemble "La Flute" mit rhythmischem Taktfuß an. Beim Blockflötenensemble unter Leitung von Maren Christensen-Münier durften neben barocker und zeitgenössischer Musik auch die "Großen" unter den Flöten bestaunt werden. Das Akkordeonorchester "Da Capo" unter der Leitung von Tatjana Schilinski bewies wieder einmal: Musizieren macht in jedem Alter Spaß.
Die Zahl der 200 Besucher zur ersten "Phänomusica" spricht für sich. "Musik ist Physik" - ein gelungenes Experiment, das jährlich fortgesetzt werden soll.